Bike Check With Joel Sim - First Manufacturing Company

Dieses Motorrad begleitet mich nun schon seit drei Jahren und hat sich in dieser Zeit stark verändert. Als ich in die USA zog, war mir klar, dass ich mir einen Chopper zulegen würde, inspiriert vom Verkauf japanischer Motorradbekleidung vor meinem Umzug. Ich ergatterte eine Harley-Davidson, ahnte aber nicht, dass es sich um eine Ironhead von 1965 handelte. Erst nach langer Recherche erfuhr ich mehr über mein Motorrad. Ich fuhr extra nach Ocala, um mein erstes Motorrad zu kaufen, und transportierte es dann auf einem Anhänger zurück. Das war der Beginn meiner Reise.

Robison Motorcycle, betrieben von Jecoa und Joe, hat mir beim Start meines Ironhead-Projekts geholfen und mich dann an Nick Pensabene von Madpen Cycles vermittelt. Er half mir, meine Vision umzusetzen. Ohne seine Unterstützung wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Nach meiner ersten Bike Week rief mich Ron von Chopdocs an und verkaufte mir einen alten Rahmen, den er im Hinterland des Last Resort gefunden hatte. Direkt nach der Bike Week zerlegten wir das Motorrad. Nick und Garrett halfen mir dabei, es wieder aufzubauen und den neuen Rahmen mit alten und neuen Teilen auszustatten.



Das Motorrad wurde kurz vor Fuel Cleveland fertiggestellt. Es war mein erstes eigenes Motorrad überhaupt und hatte ein ziemlich abgefahrenes System: Handkupplung, Schaltung rechts und eine mit der Ferse betätigte Trommelbremse hinten. Die Lernkurve war bei meiner ersten Testfahrt in den Hügeln von Pittsburgh steil. Hier bei Fuel Cleveland entwickelte sich meine Fotografie in dieser Szene weiter. Ich begann die Veranstaltung mit einer Minolta 7s, einer analogen Messsucherkamera, zu fotografieren. Nach der Filmentwicklung merkte ich, dass ich mehr Zeit in die Fotografie investieren konnte und gründete @coldhardink. Der Name entstand, als ich vor langer Zeit einen Tumblr-Blog betrieb, auf dem ich mich von vielen Bildern aus der amerikanischen Landschaft und von verlassenen Tankstellen inspirieren ließ. Ich bekam Unterstützung von vielen Freunden, die meine Fotos immer wieder lobten, was mich sehr motivierte.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal für Fotografie begeistern würde und erinnere mich, dass ich mir geschworen hatte, das nie zu tun. Es war ein unglaublicher Weg von meinen Anfängen bis heute. Das verdanke ich vor allem dieser eingeschworenen Gemeinschaft, die mich nicht nur wie einen Biker-Kollegen aufgenommen, sondern mich wie ein Familienmitglied in ihre Reihen integriert hat.

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