Manche fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit, andere radeln einfach nur zum Vergnügen durch die Stadt. Aber es gibt eine große Gruppe von Radfahrern, die Stunden, Tage und Wochen auf der offenen Straße verbringen und den Wind im Gesicht spüren.

Für Motorradfahrer ist die richtige Ernährung auf Reisen besonders wichtig. Man muss einen langen Tag auf der Straße durchhalten und gleichzeitig aufmerksam sein, was hinter der nächsten Kurve passieren könnte. Am wichtigsten ist es, ausreichend Wasser zu trinken. So beugt man Muskelverspannungen vor, die beim stundenlangen Sitzen entstehen können. Auch etwas Koffein ist wichtig, aber nicht zu viel. Zu viel Koffein kann zu Muskelverspannungen und Nervosität führen – beides kann Müdigkeit beim Fahren begünstigen.

Es ist wichtig, mageres Eiweiß als Energielieferant zu sich zu nehmen, sofern Ihre Ernährung dies zulässt, und natürliche Zucker zu konsumieren. Kalium ist ebenfalls unerlässlich, wenn Sie den ganzen Tag unterwegs sind. Kalium beeinflusst die elektrischen Signale Ihrer Muskeln zum Gehirn und beugt so Krämpfen und Muskelschwäche vor. Vor allem aber benötigt Ihr Herz Kalium für eine einwandfreie Funktion. (Die besten Kaliumquellen auf Reisen sind Bananen, Grapefruits, Avocados und Orangen.)

Die meisten von uns brauchen einen Snack, um den Tag zu überstehen. Wichtig ist, Lebensmittel einzupacken, die in den Satteltaschen oder Hosentaschen nicht schmelzen oder verderben. Ein fester Müsliriegel mit Fruchtstückchen oder eine Packung Trockenfleisch sind bei Motorradfahrern sehr beliebt.
Am wichtigsten ist, dass du unterwegs keine schwere Mahlzeit zu dir nimmst. Das macht dich müde und verlangsamt deine Reaktionszeit. Nach einer großen Mahlzeit strömt das Blut in den Magen. Deine Hände, Arme und Füße brauchen länger, um sich aufzuwärmen, besonders an kalten Tagen. Denk daran, an den Tankstellen Pausen einzulegen, dich zu dehnen und ausreichend zu trinken.

Auch Fahrten außerhalb der gewohnten Tageszeiten spielen beim Motorradfahren eine Rolle. Wer beispielsweise um 6 Uhr morgens mit dem Motorrad losfährt, obwohl er normalerweise um 8:30 Uhr zur Arbeit fährt, ist mental nicht optimal auf die zu erwartenden Belastungen vorbereitet. Dasselbe gilt für Fahrten spät abends. Wer normalerweise um 21:30 Uhr zu Hause entspannt, dessen Körper ist an diese Ruhezeit gewöhnt und nicht an die Belastung durch den dichten Verkehr um 21:30 Uhr.
Denken Sie daran, unterwegs auf Anzeichen von Müdigkeit zu achten. Fahren Sie vorsichtig, ernähren Sie sich gesund, bereiten Sie sich mental vor und haben Sie Spaß.


